Bei wechselhaftem Wetter reicht ein einzelnes Kleidungsstück selten aus, um den ganzen Tag über angenehm gekleidet zu sein. Mehrere dünne Lagen lassen sich je nach Temperatur an- und ausziehen, was deutlich flexibler ist als ein einziges dickes Kleidungsstück. Diese Methode eignet sich besonders für Touren, bei denen sich das Wetter im Laufe des Tages ändern kann.
Beginnen Sie mit einer dünnen, atmungsaktiven Schicht direkt auf der Haut, gefolgt von einer wärmenden Zwischenschicht. Eine leichte, wind- und wasserabweisende Aussenschicht rundet das System ab und schützt bei plötzlichem Regen oder Wind.
Lagen leicht verstaubar wählen
Wählen Sie Kleidungsstücke, die sich klein zusammenlegen lassen, damit ausgezogene Lagen problemlos im Rucksack Platz finden. Sperrige oder schwere Stücke werden schnell zur Last, sobald sie nicht mehr getragen werden.
Passen Sie die Lagen unterwegs bewusst an, statt erst bei starkem Unwohlsein zu reagieren. Ein kurzer Stopp, um eine Schicht an- oder auszuziehen, lohnt sich fast immer und verhindert, dass man zu warm oder zu kalt weitergeht.
Beobachten Sie während der Tour, wie sich Ihr eigenes Wärmeempfinden verändert, und passen Sie die Lagen entsprechend an, statt sich starr an eine einmal getroffene Entscheidung zu halten. Manche Personen frieren schneller als andere, weshalb allgemeine Regeln nur als grobe Orientierung dienen können. Mit etwas Übung entwickelt man ein gutes Gespür dafür, wann eine zusätzliche Schicht wirklich nötig ist.
Kleidung in mehreren Lagen macht eine Tour bei wechselhaftem Wetter deutlich angenehmer, weil man jederzeit auf Veränderungen reagieren kann. Diese einfache Packmethode lohnt sich besonders in Jahreszeiten, in denen das Wetter schwer vorherzusagen ist. Bei der nächsten Tour zahlt sich diese Vorbereitung schnell aus.